Nagelklipser verstorben

Lazy Sunday. Halb Sonne, halb Regen. Und mein Nagelklipser ist gestorben.

Der Nageldiskonnektor ist nicht nur ein wertvolles Familienstück, eines der wenigen Dinge die ich wirklich mag. Nein ich wurde auch noch Zeuge einer bisher nicht dagewesenen Reinkarnation. Die höchste, die ein Krallenschneider erreichen kann: Bierwana. Jahrzehnte schlummerte im Werkzeug Marke „Apis“ ein versteckter Zugang, ein Tor zur Eröffnung, eine Offenbarung der besonderen Art:
Ein Wunder!
Was sagt man dazu!? Das grosse Fest der Reinkarnation wurde spontan mit zwei aufeinander folgenden Flaschen „German Lager“ gefeiert: Eine Flasche Weihenstephaner Kristallweizen (Ich mag kein Kristall) sowie einer Flasche Erdinger Hefeweissbier (Ich mag kein Erdinger). Abgesehen von der offensichtlichen Unkenntnis des Zentraleinkäufers bei ASDA (Aus der Familie „Hurra,hurra, wir sind WALMART) die wieder einmal bewiesen hat, dass die Engländer von Bier so gar kein Dunst haben, war es doch eine Wohltat mit dem soeben reinkarnierten Nagelstudioapparat die Weizengeister zu befreien. (KuBa Libre, Ungel!) Ein absolut empfehlenswerter Link zum besseren Verständnis der KuBa Bewegung will ich Euch nicht vorenthalten:

www.kuchlbauer.de

Vorsicht, religiöser Fanatismus stellenweise nicht ausgeschlossen! Angucken auf eigene Gefahr!

„Buuuurp.“ So macht der Engländer im religiösen Wahn mindestens einmal pro Woche. Meistens Freitags besucht er die heiligen Hallen des seichten Bieres und gibt reichlich Opfergaben, so an die drei Pfund pro Pint. Pub, Pint, Pesoffen. Terroristisches binge drinking zieht immer mehr in den Bann und wird Wochenends auch als gefährlich eingestuft. Jedenfalls sehe ich da immer mehr Polizei um die Pubs streunern als derzeit um die U-Bahnhöfe. So long von der kurzen Insel.

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