Posh Clubbing in London

andre am 2. September 2006 um 14:20

Gestern abend erreicht mich doch um 11 eine SMS die mich anstachelte in einen Club zu gehen. Gesagt, getan. Manchmal bin ich eben Discomasochist.
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Koenigreich-Reisen & Muelltonnenwanzen

andre am 1. September 2006 um 22:54

Wer bei Koenigreich-Reisen an ein Reisebuero der Zeugen Jehovas denkt, liegt leider falsch. Nach langer Brutzeit hier nun mein Directors Cut Ei der Schwedenreise und ueberhaupt. Mit Multimedia, Links und bunte Bilders und so ne Sachen, ne.

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Urlaubsterror und Orangenkekse

andre am 10. August 2006 um 21:23

Tach auch. Ich will naechste Woche nach Schweden fliegen und nun DAS!!! Liebe Terroristen, mal ehrlich: Weiterlesen »

Coaches, Kameras und Hardware mit Fuesschen

andre am 10. August 2006 um 01:00

Nachdem ich nun so ziemlich alle Regeln des britischen Smalltalks mit Fuessen getreten habe, werde ich nun gecoacht…. Weiterlesen »

Rotwein und Radel

andre am 30. Juli 2006 um 18:23

Schoenen guten Sonntag! Gestern war ein besonderer Abend. “Socialising” war angesagt.

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Rasse und Regen

andre am 27. Juli 2006 um 20:34

Guten Abend Kontinent! Ein Wunder ist geschehen! ES REEEGNEEEEET!!! Schick, das. Hat es doch seit Wochen kein Troepfchen vom Himmel geworfen… Weiterlesen »

Ah, la France…..

andre am 25. Juli 2006 um 01:21

Zur Abwechslung schreibe ich heute einmal einen Wochenendbericht aus dem Land des laissez faire (oder war es savoir vivre?) Wie auch immer. Bloggen wie Gott in Frankreich. Weiterlesen »

Morgenstund’ hat Colt im Mund……

andre am 17. Juli 2006 um 07:51

So richtig fertig schreibt’s sich doch am besten. Mein Wochenende? Was fuer ein Wochenende??? Weiterlesen »

Avoiding Penalties – Bestrafung vermeiden

andre am 25. Juni 2006 um 14:44

Kleine, grasgruene Maennchen bevoelkern die Tage britische Flughaefen und verteilen kleine, grasgruene Faltblaettchen im funky Football Design….

“Bestrafung vermeiden” frohlockt die Ueberschrift, darunter dann “World Cup 2006″. Ui, muss ich haben! Das “Foreign und Commonwealth Office” (Auswaertiges Amt?) sorgt sich um seine Fans und deren Auftreten in der Oeffentlichkeit. Wenn man das grasgruene dann aufgeklappt, bekommt man als erstes die wichtigsten Nummern, nach Wichtigkeit gelistet:

1) Botschaft
2) Englische Fussballvereinigung
3) Polizei und Feuerwehr

Unter den “Top Tips” findet man dann durchaus hilfreiche Informationen wie

  • Kopiere Deinen Reisepass und fuehre die Kopie mit (Ausweispflicht!)
  • Gehe frueh zum Stadion, da Tickets und Taschen kontrolliert werden (So was…..)
  • Man darf ohne Fuehrerschein in Deutschland kein Auto fahren (Pfffff….)
  • Der Besitz von Falschgeld ist strafbar (Ach, echt?)
  • Tempolimits sind nicht, wie in England, Strassendeko
  • Nicht besoffen fahren
  • Warnung vor Radfahrern, auch auf dem Buergersteig
  • Die Tickets werden am Eingang auf Echtheit geprueft
  • Nazigruesse und Stechschritt sind strafbar
  • In Fussballstadien keine rassistischen Banner oder Gruesse verwenden

So weit, so gut. Neben ein paar weiteren, durchaus ernst zu nehmenden Hinweisen kommt dann der Brueller: “Local Lingo” oder: Die wichtigsten Saetze in Deutsch…..well, die Englische Fussballfanversion:

  • Hello/Goodbye – Hallo/Auf Wiedersehen.
  • Please/Thank you – Bitte/Danke.
  • Excuse me/I’m sorry – Entschuldigung/Es tut mir leid.
  • Do you speak English please? – Sprechen Sie Englisch bitte?
  • Can I have a beer, please? – Ein Bier bitte?
  • Can I have another beer, please? – Noch ein Bier bitte?
  • Where’s the staduim? – Wo ist das Stadion?
  • I’m lost….please help – Ich habe mich verlaufen….bitte helfen Sie mir.
  • May I pitch my tent in your back garden? – Darf ich mein Zelt in Ihrem Garten aufstellen?

Feinfuehlig wie die Briten so sind, haben sie bei Erstellung der Boschuere anscheinend wirklich den Zyklus des Fussballfans beachtet: Hallo erst mal, hab kein Wort verstanden aber Danke dafuer, indeed! Gebetsmuehlenartiges “Es tut mir leid, es tut mir leid”, egal wo man was wie macht, es tut ihnen alles so leid (I’m sorry – wer kennt es nicht…), nach dem traditionellen Extrementschuldigen dann zarte Kontaktaufnahme in Gaestesprache “Do you speak English at all…?” nix, kein Englisch, holy moly, bloody Germans….gib ma Bier, wieder nix verstehn, mach ma noch’n Bier und dann: Wo issn Fussball ueberhaupt? Nach dem Spiel: Wo bin ich, bitte hilf mir; Ich hab in Deinen Garten gekotzt, darf ich mich dazulegen….die Broschuere befindet sich in meinem Besitz und kann zur Beweissicherung auf Antrag gerne eingesehen werden.

Nicht schlecht gestaunt habe ich heute auch als ich ploetzlich allseits bekannte Kacki-Uniformen (oder war’s Khaki?) mit Schirmmuetzchen sah. Umringt von Neugierigen sorgten die Deutschen Sicherheitskraefte Jahrzehnte nach dem letzten gescheiterten Versuch nun endlich fuer Zucht und Orrrrdnung auf dem Flughafen. Mit der FAZ unterm Arm als Freund gekennzeichnet wurde meine Person aber nicht naeher von den Deutschen Kleingartenzwergen kontrolliert.

Apropos Garten: Vor lauter Aufregung (Heute spielt wohl England) hat mein Nachbar beschlossen sein Fussballfieber durch stille Meditation im Garten zu lindern: Puenklich um 12 Uhr Mittags schmiss er seinen Benzinmotor betriebenen Einhandmaeher of Death an und rasierte, rothaeutig im Traegershirt, Kippe im Schnabel, einzelne Gaensebluemchen seines top Trimmdich-Rasens ab. Ein Hool vor dem Herrn, riesen Geraet in der Pranke, mords Laerm. Er ging wirklich in seinem Garten herum und zielte mit dem Allesvernichter auf einzelne Gaensebluemchen. Tooor! Bratzel, Gaensebluemchen tot. Die Freuden eines Sonntag Nachmittag in den anschaulichen Beverley Gardens.

Ich fahre spaeter mein Anti-Fussball Kontrastprogramm und besuche als deutscher Botschafter eine vollislamische Gartenparty. Richtiges Essen. Gute Unterhaltung. Keine Besoffenen. Anscheinend hat es gestern in Deutschland wohl 300 Verhaftungen englischer Besoffener gegeben. Typisch Deutsch. Nicht mal in Ruhe feiern kann man. Was die Fans da geliefert haben, ist hier jeden Freitag und Samstag ganz normale Haerte. Passend dazu noch weitere Hinweise der grasgruenen Broschuere…

Was die Britische Botschaft in Deutschland NICHT fuer Dich tun kann:

Reiseinformationen geben
Hotelrechnung, Anwaltskosten und aehnliches zahlen
Dich aus dem Gefaengnis holen
Deinen Anwalt zahlen
Deine Reisekosten zahlen
Dir bessere Behandlung in Krankenhaeusern oder Gefaengnissen (!) sichern

Na dann wissen wir ja bescheid. Kann jetzt keiner sagen, er haette nichts gewusst. Jedenfalls wird man noch informiert, dass man sich trotz all dieser exotischen Zustaende in Germanien auf ein “Warmes Willkommen” der Deutschen freuen kann. Und dass die Deutschen “wie die Briten, auch Fussball lieben”. Wer haette das gedacht. Ich wuensche Ecuador, wie ich gerade von meinem Kollega hier aufgeklaert wurde, jedenfalls viel Glueck heute: Pendechos, es liegt an Euch die Pellwurste nach Hause zu schicken. So long, liebe Fussballfans, ich wuensche noch einen netten Sonntag!

Always yours,
Bloody German from outer continent

Halbzeit, Mahlzeit.

andre am 9. Juni 2006 um 19:33

Puenklich zur Halbzeit schnell ein Fussballticker….. Weiterlesen »