Schwerter zu Mikrowellen!

Das Pentagon testet Mikrowellen: „Hände-hoch-oder-ich-mach-Dich-heiss“ dürften dann in Zukunft die Bengels in Uniform hauchen.

Laut http://www.newscientist.com/article.ns?id=mg18725095.600 wird derzeit die neue Wunderwaffe ausgiebig an Freiwilligen getestet. Warum fällt mir da nur das JackAss Team ein? Wie auch immer, es tut so weh, dass man sich nach 2-3 Sekunden schnellstens aus dem Strahl bewegen muss. Das wird dann schon ruckartig verlaufen „aua!“ und hops, da rennt er. Da kann man dann ja eigentlich nur noch scharf schiessen. So wäre das Rechtfertigungsproblem schon mal gelöst. Man findet dann nur noch ein paar Beweisstücke, abgelaufenes Monatsticket, dicker Pulli und einen Hähnchenburger Marke „Halal Chicken House“. Hammwers doch gewusst. Bassd scho. Irgendwie.

Ich werde mir auch nicht wie geplant einen Flaschenhalter für die Hüfte kaufen, obwohl ich locker zwei, drei Plastikflaschen Schorle beim Skaten gebrauchen könnte. Kann derzeit in London zu Kommunikationsproblemen mit den hiesigen Antiterroreinheiten führen. Aber die neue Staubfiltermaske muss schon bleiben. Wäre auch zu auffällig für einen „Bösetuer„. (Danke, George, immer wieder überrascht von Deiner Gabe komplexe, marketingstrategisch erforderliche Kollateralschäden in ein für das Volk greifbaren Begriff zu packen.)
Und wo ich gerade scharf schiesse: Die famose 'shoot-to-kill policy“ hier in England mit dem Codenamen „Operation Kratos“ wurde bereits 9 Monate nach dem New Yorker Anschlag „9/11“ aktiviert. Nix neues also.

Höflich wie die Engländer so sind, bitten einige nun doch um mehr Aufmerksamkeit bezüglich der, ähm Opferauswahl.
Labour Mitglied Lord Ahmed bemerkte kürzlich, dass illegale Immigranten traditionell von egal welcher Uniform davon rennen:
„And whilst we need to catch those illegal immigrants or asylum seekers, nevertheless we can’t shoot them because they’re not terrorists“
was so viel heisst wie „Obwohl wir illegale Einwanderer oder Asylsuchende festnehmen müssen, können wir sie deshalb nicht erschiessen, denn sie sind ja keine Terroristen.“ Hm. Ach so. Schade eigentlich. Man könnte durchaus Verwaltungskosten sparen. Ich frage mich, ob die in ihren Lebersitzungen auch den Tusch nach solchen Aussagen spielen und mit dem Narhallamarsch zum Lunch ausmarschieren.

Na wenigstens geniessen legale Multikulturelle Bewohner der Insel den besonders schützenswerten Status „Ethnic Minority“, statt „Ausländer“ wie in Deutschland. Aufgrund der Tatsache, dass ich in einer von ethnischen Minderheiten betriebenen Firma mit ethnischen Minderheiten (Ich bin offiziell eine davon) für ethnische Minderheiten arbeite, darf ich übrigens solche Witze machen. Wir beraten nämlich keine Engländer. Ha, da fällt mir doch das Kommentar der Kassiererin an der Supermarktkasse ein…. Die ältere Indische Dame erklärte der jungen englischen Kundin geduldig: Wer zwei Dosen kauft, bekommt eine gratis. Hast Du Vier, zahlst Du drei. Holst Du noch zwei, zahlst Du 4. Sollte klappen. Hat es aber nicht. Nach mehreren Griffen in die psychologische Trickkiste sagte sie zu meinem Erstaunen ziemlich laut: „OK, enough for today. Go and educate yourself.“ was meint: „OK genug für heute, geh und brings Dir selbst bei.“ Harrharr…..

So, ich werde nun mal aufhören, mein Lästermeter schlägt gerade aus, ich muss es abkühlen. Ach ja, die Vorbereitung auf Weihnachten wurde wegen dem derzeit erhöhten Harmoniebedürfnis der christlichen Insulaner etwas vorgezogen: Am Wochenende prangte auf einer der leicht seichten Billigblättchen das Bild eines riesigen Tellers mit einem kränklich wirkenden Weihnachtsbäumchen drauf. Wer jetzt sammelt, bekommt vom Christkind einen tollen Teller geschenkt. Man muss nur die täglich‘ Schnipsel horten und mit ’nem Fünfer Porto zurücksenden.
Passend dazu ein Backrezept, alles auf der ersten Seite oben! Als wenn’s sonst nix zu berichten gäb‘. So. Nun ist aber wirklich Schluss. Gute Nacht, Kontinent.

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